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DRUCK-VERSION
21.04.02 |

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Banditen,
die für viel Spaß sorgen

erstellt 21.04.02, 17:04h, aktualisiert 17:05h

Füße wippten,
Finger schnippten. Im ausverkauftem Saal des Bürgerhauses
wurden die Big Bandits begeistert gefeiert.
- Sie werden weder gesucht, noch wurden sie jemals
verurteilt, denn mit Ganoventum haben sie überhaupt
nichts am Hut. Vielmehr gehören die großen
Banditen seit mehr als zwei Jahrzehnten
zum gesellschaftlichen Leben, sind fester musikalischer
Bestandteil Troisdorfs. Oft gastieren die rund
zwei Dutzend Musiker (darunter leider nur drei
Frauen) unter Harald Melas in europäischen
Großstädten. Viel zu selten ist die
Big Band in ihrer Heimatstadt zu hören. Doch
wenn ein Heimspiel oder besser Heimkonzert gegeben
wird, sind Plätze rar. So auch, als die Formation,
die bereits mit internationalen Jazz-Größen
wie Dave Holey, John Eardley oder Jiggs Whigham
gespielt hat, am Freitagabend einmal mehr ihre
musikalische Klasse demonstrierte.
Swing, Latin, Jazz sind nach wie vor Schwerpunkte
im Programm der großen Band, die aber durchaus
auch in der Lage ist, Boogie und Rock zu interpretieren.
Vor allem erinnern die Bandits an die Großen
der alten Jazz-Szene im Süden der Vereinigten
Staaten, an Cole Porter (I've Got You Under
My Skin, an den subtilen, unverwechselbaren
Sound des Edward Kennedy Duke Ellington,
den Pianisten und Komponisten, dessen Instrument
immer die Big Band war (Cottentail)
oder auch an Henri Mancini, dessen Namen zwar
nicht jeder kennt, wohl aber dessen berühmteste
Komposition Pink Panther. (ks)
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